Stadtführung Köln – wir leben Köln!

Corona Virus - Die neue Pest des 21. Jahrhunderts?

Corona und die Pest in Köln - ein historischer Vergleich

Ein Vorwort

In Tagen wie diesen spürt man überall auf den Straßen eine große Verunsicherung. Die Gespräche der Menschen drehen sich nur um ein Thema - um Corona!

Viele befürchten die schlimmen Folgen für unsere Erdengemeinschaft. Täglich gibt es neue Zahlen von Neuinfizierten auf der ganzen Welt. Corona ist das beherrschende Thema. Die Politik Die Gesellschaft scheint gespalten. Auf der einen Seite mahnen viele zur Besonnenheit, andere verharmlosen Corona und überblicken nicht die Folgen auf Mensch und Gesellschaft, wieder andere reagieren hysterisch und sehen das Ende der Welt kommen.

Als Historikerin habe ich nachgedacht und mich erinnert, dass solche Geschehnisse nicht neu sind. Ein Rückblick in die Geschichte verrät uns, dass bereits in anderen Jahrhunderten die Seuchen die Menschen heimgesucht haben.

Krankheiten wie die Cholera, die Pest, die spanische Grippe wütenden schlimm und verheerend in Zeiten, wo die medizinische Versorgung ein großes Problem war. Es gab keine Fülle an Impfstoffen wie heute und war auch nicht in der Lage innerhalb eines Jahres einen Impfstoff herzustellen. Das Geheimnis der Pest wurde so erst ca. 1300 Jahre gelüftet.

Schutzmasken gegen Corona

Mich hat es interessiert, ob es Ähnlichkeiten und Parlallen gab im Verhalten der Menschen von heute und damals. Eine Reaktion der Menschen, ist das Schwanken zwischen Verharmlosung und Apokalypse. Dies ist ein ganz typisches Muster, mit denen Menschen seit jeher auf Pandemien und Seuchen reagiert haben. 

Genauso wie Corona für die meisten wie aus dem Nichts kam, verhielt es sich mit einer bakteriellen Infektion, an der im Mittelalter bis in die Neuzeit hinein Millionen von Menschen gestorben sind. Im Gegensatz zu heute, wusste die Bevölkerung damals nicht woher die unheimliche Krankheit kam. Eine Krankheit, denen die Menschen einen unheilvollen Namen gaben - den Schwarzen Tod.

 

Domfhof zur Pestzeit

Alexianer in Köln kümmern sich um Pesterkrankte

Viele Städte entlang des Rheins wurden immer wieder von der Pest heimgesucht. So auch Köln. Da sehr viele Pesterkrankte von den Familienangehörigen im Stich gelassen wurden, waren die Hilfesuchenden auf die Krankenpflegeorden angewiesen. In Köln kümmerten sich vor allem die Alexianer, aber auch die Celliten und Cellitinnen sowie die Kapuziner und Jesuiten um die Kranken.

Dieses Gemälde (Leihgabe des WRM an das Kölnischen Stadtmuseums) aus dem Jahre 1605 zeigt Alexianerbrüder, wie sie neapolitanische Soldaten pflegen. Diese Soldaten hatten für die spanische Seite im 80jährigen Krieg gegen die Niederlande gekämpft und waren in Köln an der Pest erkrankt. Die vielen Gräber im Vordergrund sollen andeuten, dass bereits  viele Ordensbrüder selbst an der Pest gestorben waren. Da sich niemand um die Erkrankten kümmerte, fühlten sich die Alexianier, sowie andere Ordensbrüger und -schwestern, für sie zuständig und betrachteten dies als ihre Art, Gott zu dienen. Der Rat der Stadt Köln hatte angeordnet, daß zu Pestzeiten die Mitglieder der Krankenpflegeorden, sich zu isolieren und von Gesunden fernzuhalten hätten. Auch durften sie außer ihren Ordenskirchen keine anderen Kirchen besuchen.

Zum Schutz vor der Krankheit hielt man sich in der Öffentlichkeit Tücher vor Mund und Nase. Man glaubte, dass man sich mit der Krankheit über die Luft bzw. durch die Dünste der Erkrankten ansteckte.  

 

Unbekannter Künstler: Der Domhof zur Pestzeit: Alexianer pflegen Pestkranke, Köln,
1605, Ölgemälde auf Leinwand
Dauerleihgabe des Wallraf-Richartz-Museums Köln, WRM 2259. Foto: rba_c011316

 

 

 

Woher kam die Pest?

Die Pest wird verursacht durch einen bakteriellen Erreger. Die erste Pestwelle trat bereits 541 in Europa und Vorderasien auf und ist bekannt unter dem Namen "Justinianische Pest" nach dem römischen Kaiser Justinian. Schon damals forderte die schreckliche Krankheit viele Opfer und verschwand erst so richtig nach ca. 230 Jahren. Doch sie sollte nie ganz verschwinden. Knapp 800 Jahre später bricht die Pest erneut aus. Sie wird von mongolischen Soldaten zu den Europäern gebracht. Und breitete sich rasend schnell in den schmutzigen Städten des Mittelalters aus.

 

Die goldene Horde bringt den schwarzen Tod

Der Schwarze Tod bezeichnet eine der verheerendsten Pandemien der Weltgeschichte, die Europa zwischen 1346 und 1353 heimsuchte und über 25 Millionen Todesopfer forderte. Das war ein Drittel der damaligen Bevölkerung! Im Vergleich ca. 513,5 Millionen Menschen leben heute in Europa, ein Drittel wären demnach 1,25 Millarden Menschen.

Beginnende Handelskontakte zwischen Europa und Asien im 13. Jahrhundert waren der Grund dafür, dass die Pest in Europa eingeschleppt wurde. Wild lebende Nagetiere in Asien dienten dabei als Überträger. Die Pest kam aus der mongolischen Steppe und breitete sich zur Wolga und Krim aus. Die so genannte Goldene Horde, ein mongolischer Kriegerverbund, wollte die Hafenstadt Kaffa zurück erobern, die von den Genuesen gehalten wurde. Im Gefolge der mongolischen Kriegshorde befand sich auch der schwarze, schleichende Tod und wurde zum Alptraum für Europa.

 

Ausbreitung der Pest in EuropaAusbreitung in Europa

Durch das Vordringen der Pandemie in das sehr weitverzweigte Handelsnetz der umtriebigen Genueser, breitete sich der Erreger an der ganzen Mittelmeerküste aus. Die Seeleute brachten den schwarzen Tod in die Hafenstädte. In Sizilien traf 1347 ein Schiff ein, dessen Mannschaft komplett an der Pest verstorben waren. Von da an nahm die Sache ihren Lauf und innerhalb von 4 Jahren breitete sich die Pest über den See- und Landweg in ganz Europa aus.

Zuerst breitete sich der Krankheitserreger von Genua und Marseille aus und eroberte Frankreich. Die zweite Pestwelle kam über Venedig und breitete sich über den Brenner nach Österreich und  erreichte Wien und richtete dort Verheerendes an, von dort ging die Pest über die Alpen nach Deutschland

 

 

 

 

 

 

 

Ähnlichkeiten und Parallen zwischen Corona Covid-19 und der Pest

 
     VS. Pest Corona
geograph. Herkunft  Asien  Asien
Schutzkleidung  Tücher, Schnabelmasken  Gesichtsmasken
Überträger  Bakterielle Erreger  Viren
Übertragungstier  Ratten > Flöhe > Mensch  Wildtiere > Mensch
Massnahmen  Isolation / Quarantäne  Isolation / Quarantäne
 Versorgungskräfte  Mönche & Nonnen  Ärzte / Pflegepersonal
 Ansteckung  Flohstich  Tröpfchen Infektion
     
     

 

Die Pest in Köln

Die erste große Pestwelle erreichte Köln mit voller Wucht im Jahre 1349. Da die Menschen über den Ursprung der Krankheit nichts wußten, konnten sie sich auch nicht wirksam schützen. Man schlug völlig hilflos um sich. Denn keiner war vor der Pest sicher.

Es traf vor allem die ärmeren Menschen, die in den dreckigen Städten bleiben mußten, denn die Wohlhabenderen flohen in Pestzeiten in ihre Landhäuser. Fernab von größeren Menschenansammlungen und dem Schmutz der engen mittelalterlichen Gassen, erhoffte man sich ein Überleben.

Unbewusst war es gar nicht so falsch, denn dadurch kam man weniger mit Ratten in Kontakt, welche die todbringenden Flöhe zu den Menschen brachten. Man trug Masken und Tücher vor dem Gesicht, den man glaubte die Übertragung geschiehe über die Luft. Panik breitete sich aus. 

 

Judenfeindlichkeit

Juden als Sündenbock

Besonders schlimm war ein Progrom gegen die jüdische Bevölkerung in Köln. Man glaubte die Juden wären Schuld an der geheimnisvollen Krankheit. Man verdächtigte sie, die Brunnen vergiftet zu haben und machte sie so zum Sündenbock. Angesteckt durch die Angst vor dem Unbekanntem, benahmen sich die Kölner wie die Berserker und überfielen die jüdische Siedlung in Köln (diese befand sich in der Kölner Altstadt entlang der Straße Unter Goldschmied, gegenüber des historischen Rahthauses). Der Großteil der jüdischen Bevölkerung wurde dabei umgebracht.

Hier sehen wir wieder einmal mehr, wie wichtig Wissen und Bildung ist. Nicht auszudenken, wenn wir heute nicht wüssten, was Corona ist und woher es kommt und vor allem, wie es sich verbreiten kann. Es wäre nur ein kleiner Schritt zur gesellschaftlichen Massenpanik, gerade in Zeiten einer digitalen Welt und Fake News. Mit Sicherheit wären mit Ausschreitungen und Gewalt zu rechnen.

 

Wie konnte man eine Ansteckung vermeiden?

Quarantäne

Eine weitere Gemeinsamkeit mit Corona hatte die Pest auch geographisch gesehen. In Venedig, im Norden Italiens, dort wo Corona mit am schlimmsten wütet, entstand 1423 das erste Pestkrankenhaus Europas. Damals wurde der Begriff Quarantäne geboren.

Auf der Insel Lazzaretto Nuovo, in der Lagune von Venedig, mussten ankommende Reisende für 40 Tage in Quarantäne (40 = italienisch quaranta) gehen. Denn bald konnten die Italiener einen Zusammenhang zwischen der Pest und dem Schiffsverkehr herstellen. Die verhängte Quarantäne hielt zwar die Schiffsbesatzung vom Landgang ab, sie verhinderte jedoch nicht, dass mit der Pest infizierte Ratten an den Schiffstauen entlang an Land gelangten und so zur Weiterverbreitung der Krankheit beitrugen.

Isolation

Die erkrankten wurden zunächst in Krankenhäusern und Spitälern untergebracht. Die Toten wurden normal beerdigt. Das Gefährliche war, dass man sich nicht erklären konnte, woher die bedrohliche Krankheit kam. Aus Angst sich anzustecken entstand eine große Hysterie. Denunzierungen und Panik waren die Folge.

Häuser der erkrankten erhielten ein Kreuz und man machte möglichst einen großen Bogen um solche Häuser, viele Erkrankte mussten in Zwangsunterkünfte einziehen. Familien wurden im Stich gelassen, Geistliche hatten Angst sich anzustecken und verweigerten den Sterbenden die letzte Weihe.

Erst nachdem Tausende verstorben waren, erlangte man zu der Erkentniss, dass die Ausbreitung der Seuche nur durch Isolation erreicht werden konnte. Auch hier bleibt zu hoffen, dass die Menschen überall verstehen, dass Corona nur einzudämmen ist durch die Vermeidung von sozialen Kontakten, bevor sich auch hier die Geschichte wiederholt.

 

Selbstgeißelung Mittelalter

 

Strafe Gottes?

Wie Corona verbreitete die der schwarze Tod Angst und Schrecken unter den Menschen. Dies führte zu Spaltung der mittelalterlichen Gesellschaft, die von Aberglaube und Frömmigkeit geprägt war. Himmel und Hölle waren für die Menschen des Mittelalters harte Realität.

Krankheiten galten vor allem als eine Strafe Gottes für die eigenen Sünden. Daher stieg vor allem in Seuchenzeiten die Verehrung einiger Heilige, wie beispielsweise die Jungfrau Maria oder den Pestheiligen Sebastian.

Man unternehm Wallfahrten und der Ablasshandel nahm zu. Ablässe wirkte beruhigend für das eigene Gewissen, da sich die Menschen von Ihren Sünden frei kauften und so die Zeit im Fegefeuer verkürzen wollten. Aber auch Geißelungen und die öffentliche Buße nahm zu. Man wollte ergeben für seine Sünden büßen, um ein gutes Leben im Jenseits zu haben.

Wie ist das mit Corona? Nicht wenige erklären den Corona Virus als eine Antwort der Natur auf den übermäßigen Missbrauch unserer Mutter Erde durch uns Menschen. Man fand heraus, dass der Covid 19 Virus von Tieren auf die Menschen übertragen wurde. Seitdem ist der Wildtierhandel in China zunächst untersagt, was eine der vielen guten Auswirkungen des Corona Virus auf das natürliche Gleichgewicht ist.

Erleben wir gerade die Rache der Natur? Das fragen sich einige spirtuelle Menschen, andere glauben an eine Prüfung durch das Universum und das sich die Gesellschaft durch Corona weiterentwickelt.

Aber man sieht, so wie im Mittelalter suchen selbst heute noch einige Menschen die Erklärungen einer Seuche im geistigen Bereich!

 

Das Rätsel der Pest

Erst Anfang des 19. Jahrhunderts wurde das Rätsel um die Pest gelüftet. Ein Schweizer Artz mit Namen Alexandre Yersin entdeckte den bakteriellen Pesterreger, der im Mittelalter durch Ratten auf Flöhe übertragen wurden, wodurch die Pest übertragen wurde. Yersinia pestis ist der Name des Bakteriums. Mit Pest infizierte Menschen können den Erreger auch an andere Menschen weitergeben.

 

 

Ein Kölner Unternehmen im Kampf gegen die Pest - Farina "Kölnisch Wasser"

Im Jahre 1709 wurde eine Marke in Köln geschaffen, die es bis in den endlegensten Winkel der Welt geschafft hat, zumindest vom Namen her.

welches auch als Mittel gegen die Pest verwendet wurde und heute auch bei Corona helfen kann. Es war ein Parfum von Bergamotte, Lavendel auf der Basis von verdünntem Ethanol, welches bekanntlich desinfizierende Wirkung hat.

Die Rede ist von dem Parfümeur Johann Maria Farina, der 1709 das berühmte Eau de Cologne erfand. Er ist der Gründer der noch heute bestehenden, ältesten Parfümfabrik der Welt, direkt im Herzen von Köln.

Der außergewöhnliche Geruchsinn von J.M. Farina und sein Wissen, um die Kunst des Destilierens ätherischer Öle in verdünnten Ethanol, waren ein Paukenschlag in der Zeit der Unhygenie. Um die eigenen, strengen Körpergerüche zu übertünchen, schmierte man sich schwere Öle aus Moschus und Lavendel auf die ungewaschene Haut. Seine originäre Geheimrezeptur und seine Kunst der Destillation reinen Alkohols ermöglichte, dass die von ihm kreierte Lösung ätherischer Öle immer identisch und gleichbleibend qualitätsvoll roch. 

Eau de Cologne war ein Luxusgut (op Kölsch: französischer Kram). Eine Flasche des Duftwassers kostete soviel wie ein halbjähriges Gehalt eines damaligen Staatsbeamten. Napoleon selbst verbrauchte täglich eine Flasche und ließ sich extra einen Schaft in seinen Stiefel schustern, wo er die Flasche Farina aufgewahrte.

Doch auch andere Berühmtheiten rochen nach dem erfrischenden Duft aus Köln. Mozart, J.W. von Goethe, Queen Viktoria, Lady Di und Bill Clinton. Farina war der Hoflieferant aller Kaiser- und Königshöfe Europas und wurde zum Inbegriff für Parfüm. Als aqua mirabilis (Wunderwasser) nahm man Farina auch oral ein. 

 

Johann Maria Farina 1685-1766

 

Viele sprangen auf den Zug auf und nach kurzer Zeit schossen andere Kölnisch-Wasser-Firmen wie Pilze aus dem Boden. Geschäftemacher und Plagiatoren versuchten, den Duft zu kopieren und ebenfalls Duftwässer herzustellen. Das Kuriose, alle nannten Ihr Parfüm Farina. Da es noch kein Markenschutzgesetz gab, entstanden in Köln über 50 Firmen, die ein Eau de Cologne herstellten und sich fast alle Farina nannten. So passierte es, das aus Farinas Eau de Cologne  der Name einer ganzen Duftklasse wurde.

 

Kölnisch Wasser - Aqua Mirabilis - Medizin

Und diese stand lange Zeit nicht nur für einen leichten Duft, sondern auch für Medizin. Das Eau de Cologne setzte die mittelalterliche Tradition der Wunder- oder Heilwasser (Aqua mirabilis) fort. Werbewirksam bemühten sich die Produzenten daher nicht nur um Hoflieferantentitel, sondern auch um ärztliche Atteste. Ihren Fläschchen legten sie sogenannte Wasserzettel bei, in denen Anwendung und Wirkung beschrieben wurden. Das Wasser konnte innerlich wie äußerlich angewendet werden, es versprach gegen eine Vielzahl von Krankheiten Linderung und Heilung und sogar Schutz vor der Pest.

181o erließ Napoleon ein Dekret, dass alle Heilmittel ihre Rezpturen angeben mussten. Die Kölner fackelten nicht lange und deklarierten Ihr Produkt fortan nicht mehr als Heilwasser, sondern als Duftwasser.

Bis heute wird Farina von der gleichen Familie geführt und das in der 8. Genaration. Und wie es typisch für Köln ist, hier werden Traditionen gepflegt. Der heutige Chef des Hauses ist Parfümeur und Apotheker und sein Name lautet: Johann Maria Farina.

 

Farina Rosoli Flacon

 

 


 

Nachwort von Friedrich Nietzsche

Mitunter verlangt eben dasselbe Leben, das die Vergessenheit braucht, die zeitweilige Vernichtung dieser Vergessenheit; dann soll es eben gerade klar werden, wie ungerecht die Existenz irgendeines Dinges, eines Privilegiums, einer Kaste einer Dynastie zum Beispiel, ist, wie sehr dieses Ding den Untergang verdient. Dann wird seine Vergangenheit kritisch betrachtet, dann greift man mit dem Messer an seine Wurzeln, dann schreitet man grausam über alle Pietäten hinweg.

---------- F. Nietzsche, Vom Nutzen und Nachteil der Historie für das Leben (Auszüge), zit. n.:B. Hey u.a., Umgang mit Geschichte. Historisch-Politische Weltkunde. Stuttgart usw. 1992, 32-33.